Verschollen auf dem Spiegelmaterie-Mond

wk


Einführung – “Guys. Where are we?”


Colleen: They have a sailboat.
Ben: How?
Colleen: I have no idea
Juliet: So they have a boat. Sailing in circles will keep them busy.
Colleen: They'll find us!

Was meinte Juliet mit ihren Worten? Wieso berichtete Desmond verzweifelt, gleich in welche Richtung er segle, er würde immer auf der Insel landen? Weil sie sich auf einem zweiten Trabanten (umgangssprachlich: Mond) der Erde befinden! Und der Orbit dieser Wasserkugel, auf der sich nur die Inseln befinden, liegt innerhalb der Erde! Viele werden nun den Kopf schütteln und das für Unmöglich halten. Aber was wäre, wenn dieser Trabant aus exotischer Spiegelmaterie besteht, die für unsere Augen unsichtbar ist? Exotische Spiegelmaterie hat seine theoretische Grundlage in der modernen Teilchenphysik. So glaubt der australische Teilchenphysiker Dr. Robert Foot, dass sich Spiegelmaterie überall um uns herum befindet: "Da draussen könnten Spiegelmaterie-Sterne, -Planeten und -Galaxien sein."

Die durch Wissenschaft und Pseudowissenschaft inspirierte Theorie geht also davon aus, dass sich die Inseln auf einem Mond aus Spiegelmaterie befinden, der sich innerhalb der Erdkugel auf einer elliptischen Bahn ums Erdzentrum bewegt. Wie die Erde selbst, besitzt dieser Mond auch eine Eigenrotation. Tönt kompliziert. Das Geheimnis könnte aber durch eine einzelne Filmsequenz enthüllt werden: Die Erde verschwindet langsam und geht in den Spiegelmaterie-Mond über, der schliesslich vom rotierenden Lost-Logo überdeckt wird.

Schaut Euch doch mal das Video des rotierenden Lost-Logos an und lasst Euch das Gelesene durch den Kopf gehen. Lost-Logo-Video: http://www.youtube.com/watch?v=xibwYAhoo1Y

Oder lieferten uns die Produzenten etwa mit dem Dharma-Logo aus dem Sri Lanka Video einen Hinweis auf die Lage der Insel?

 
Exotische Spiegelmaterie

Spiegelmaterie (engl.: Mirror matter oder Alice (!) matter), nicht zu verwechseln mit Anti-Materie, ist eine bislang nicht nachgewiesene Form von Materie und soll - so die Theorie - eine Art "Reflexion" normaler Materie sein.

 Folgender deutschsprachige Artikel liefert eine Überblick zum Thema Spiegelmaterie: http://science.orf.at/science/news/61987

Der Physiker Robert Foot von der University of Melbourne schreibt in seinem Buch „Shadowlands – Quest for Mirror Matter in the Universe“ (http://www.ph.unimelb.edu.au/~foot/3chap.pdf)

Zitat: Mirror matter... would be completely invisible to us! If you had a rock made of mirror matter on your hand, it would simply fall through your hand and then through the Earth, and it would end up oscillating about Earth's centre.

Spiegelmaterie ist also für uns unsichtbar. Es gibt aber eine weitere interessante Eigenschaft dieser Materie in Zusammenhang mit Elektromagnetismus und Gravitation:

Zitat: The particle interactions of mirror matter are "right-handed," whereas the particle interactions of our matter are "left-handed." So the two types of matter don't talk too much, save for a couple of exceptions, the most interesting of which allows the electromagnetic force to be felt across the "worlds" through the sharing of photons. Gravity, however, transcends the two opposing forms of matter, and so gravitational fields are shared across the two worlds.

Wir gehen nun in der Folge davon aus, dass durch elektromagnetische Vorgänge ein Übergang von normaler zu Spiegelmaterie möglich ist.

Damon Lindelof sagte zum Lost-Finale im Jahr 2010: "Somewhere just outside the Crab Nebula is where it will all end, geographically." Und was ist auf dem Umschlag von Dr. Robert Foots Buch abgebildet? Der Krebsnebel (engl.: Crab Nebula)!

 

 

Der Mond

Der Trabant (umgangssprachlich: Mond) hat laut Modell von MikeNY einen Durchmesser von ungefähr 6.1 km, was einen Umfang von 38.3 km sowie eine Fläche von 467 km2 ergibt (entspricht etwa der Grösse des Jupitermonds Praxidike).

Oberfläche: Zwei (oder noch mehr?) Inseln, Rest Wasser. Der Mond ist in Bewegung und oszilliert ums Erdzentrum auf einer elliptischen Bahn. Wenn er die Extreme seiner Bahn erreicht bremst er ab und erreicht beinahe die Erdoberfläche. Er dreht sich auch um seine eigene Achse (genau wie das Lost-Titellogo).

 

Da wir uns in einer Spiegelmaterie-Welt befinden, müssen wir annehmen, dass der Trabant selber von einem Spiegelmaterie-Mond umkreist wird und auch Sterne und Planeten aus Spiegelmaterie existieren. Es wäre irreführend, anzunehmen, die Inseloberfläche werde von Lichtteilchen unserer Sonne aus „normaler“ Materie bestrahlt und die Inselbewohner bekämen nichts vom Orbit „ihres“ Trabanten innerhalb der Erde mit, aber würden unsere Sonne wahrnehmen.

 Der Orbit

Ein Umlauf ums Erdezentrum (Orbitalperiode) dauert 288 min (4.8 h). Dies bedeutet, dass der Trabant alle 144 min (2.4 h) ein Extrempunkt seiner elliptischen Bahn erreicht, abbremst und in die Nähe der Erdoberfläche gelangt. Da die Erde 24 h für eine Eigenrotation benötigt, ergibt dies zehn verschiedene Orte auf unserer Erde, wo der Spiegelmaterie-Trabant in die Nähe der Erdoberfläche (bzw. Wasseroberfläche) gelangt (10 Punkte = 24h / 2.4 h). Ein Punkt sollte bei einem Seegraben in der Nähe von Bali liegen (4 miles below sea level, 8°15'1" South of the equator, 62°34'2"). Die Koordinaten lauten dann für diesen Punkt: 118° 26’58’’ E, 8° 15’1’’ S.

 Unter den getroffenen Annahmen lassen sich nun zehn Orte bestimmen, wo der Mond in die Nähe der Erd- bzw. Seeoberfläche gelangt: fünf liegen auf dem 8. Breitengrad der nördlichen Hemisphäre (genau: 8° 15’1’’ N), und fünf auf dem 8. Breitengrad der südlichen Hemisphäre (genau: 8° 15’1’’ S). Um es nachzuprüfen, empfehle ich einen Globus hervorzukramen…

 

Die Orte auf der Erde, denen sich der Mond alle 144 Minuten nähert

 
1. Pazifik- Fidschi Absturzstelle, 169°34'2" W, 8°15'1" S

Zitat: If a plane travels at 500 mph from Sydney to LA, this is about where the plane would be 6 hours into the flight (~1,000 miles past Fiji, ~3,000 miles from Sydney). The pilot said the radio went out 6 hours in, so it makes sense that the plane could have switched over at this exact spot, 6 hours in, causing the instruments and communication to fail right after the switch. So, the plane would switch over at about 3:16 pm island time, fly around the snowglobe blindly for about an hour (trying to maintain a constant heading), and then get pulled to the island at 4:16 pm. That would explain why there was daylight in the pre-crash scenes on the plane.

Not knowing about the switch, the pilot would think they had turned around and traveled 500 miles back toward Fiji before crashing. Thus, he would think they were 1,000 miles southwest of where they would have been had they stayed on course.

 Nachdem der Mond Flug 815 gegen 15.16 Uhr „aufgenommen“ hat, bewegt er sich zur anderen Seite der Erdkugel. 144 Minuten später (die Erdkugel dreht sich in dieser Zeit um 36°), nach Erreichen des zweiten Extrempunktes der elliptischen Bahn, verlangsamt sich die die Fahrt des Mondes. Dieser hat nun die Koordinaten des nächsten Ortes erreicht….

 
2. Nordatlantik, 25°34'2" W, 8°15'1" N

 Nun befindet sich der Mond etwa 1'400 km entfernt von der Küste des afrikanischen Staates Sierra Leone. Hier könnte möglicherweise das Flugzeug der nigerianischen Drogenschmuggler mit Yemi an Bord (die Beechcraft) vom Mond „aufgenommen“ worden sein. Waren die Schmuggler so dumm und sind nach dem Auftanken in Sierra Leone Richtung Westen geflogen, bis ihnen der Treibstoff ausging (Reichweite der Beechcraft ist ca. 1'400 km)? Flog man nach Liberia oder Sierra Leone an die Westküste Afrikas, tankte dort auf und wollte der Küste entlang Richtung Norden fliegen. Geriet man vom Kurs ab und in abnormale elektromagnetische Fluktuationen der Spiegelmaterie-Mondinsel?

 

 

3. Seegraben Bali, 118°26'58" E, 8°15'1" S (4 miles below sea level, 8°15'1" South of the equator, 62°34'2")

 Die ersten Geräusche des Monster ereigneten sich in der Nacht nach dem Crash. War es vielleicht um 20.04 Uhr? Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Mond in der Nähe von Bali. Könnten die Geräusche von einer Unterseeroboter stammen, der die Wrackteile entdeckte (dazu mehr später)?

 

4. Mittelamerika, 97°34'2" W, 8°15'1" N

 Kandidat für den Abwurf der Versorgungspakete. Handelt es sich dabei etwa um den Lokalisationspunkt auf Naomis Satellitentelefon (Kontaktaufnahme mit dem Frachter)? Schaut genau auf den Screen des Telefons und dann auf die Position des Mondes auf Bild 4!

 

 

5. Madagaskar, 46°26'58" E, 8°15'1" S

 Kandidat für die „Aufnahme“ des Sklavenschiffs Black Rock, welches von Papua Neuguinea nach Afrika unterwegs war.

 
6. Pazifik, 169°34'2" W, 8°15'1" N

Mitten im Pazifik, nördlich der Absturzstelle von Flug 815. Wurde hier die Black Rock vom Mond "geschluckt"? Laut Händlern ist das Sklavenschiff von Papua Neuguinea ostwärts losgesegelt.

 
7. Südatlantik. 25°34'2" W, 8°15'1" S

 
8. Philippinen, 118°26'58" E, 8°15'1" N

 
9. Galapagos Inseln, 97°34'2" W, 8°15'1" S

 Südwestlich der Galapagos Inseln. Viele hydrothermale Quellen. Die Mondinsel steht laut Modell im Verhältnis zur Erdoberfläche auf dem Kopf. Schnappte sich hier das „Monster“ am zweiten Tag den Piloten? Wurden hier am 50 Tag Bilder von Eko gemacht?

 
10. Somalia, 46°26'58" E, 8°15'1" N

 Der einzige Punkt, der nicht im Meer liegt. Könnten hier durch anormale elektromagnetische Fluktuationen Menschen aus dem alten Ägypten, die sich in Höllen oder altertümlichen Bergwerken befanden, auf dem Mond „gestrandet“ sein. „Stargate“ lässt grüssen… Diese hätten auf der Insel ihre Kultur weitergeführt (Tempel, Staute etc.).

 
Wir wissen ja, was die Hieroglyphen auf dem Timer bedeuteten: Unterwelt. Dies könnte einerseits eine mythologische Bedeutung haben, anderseits ist der Spiegelmaterie-Mond die „Unterwelt“ in Bezug zur Erdeoberfläche.

 
Die Orte grafisch dargestellt:

 

1. 2.

 

3. 4.

 

5. 6.

 

7. 8.

 

9. 10.

Magnetosphäre

Damit Leben auf dem Trabanten möglich ist, braucht es unter anderem eine schützen Magnetosphäre (Magnetfeld). Es ist anzunehmen, dass das elektromagnetische Feld auf den Spiegelmond sich von dem der Erde unterscheidet. Diesem andersartigen elektromagnetischen Feld könnten unter anderem die heilende Wirkung auf den menschlichen Organismus zugeschrieben werden.

Der Übergang

Es wird ein Mechanismus benötigt, der Partikel von Menschen und Objekten aus normaler Materie in solche aus Spiegelmaterie transformiert und vice versa – ein Portal zwischen unserer und der Spiegelmaterie-Welt.

So könnte es sein, dass anomale elektromagnetische Fluktuationen entstehen, wenn der Trabant in die Nähe der Erdoberfläche gelangt. Diese könnten dazu führen, dass für eine kurze Zeit ein Fenster geöffnet wird, das den Übertritt ermöglicht.

Ein kontrollierter Übergang könnte so von statten gehen: Die Mannschaft des U-Boots wartet draussen im Meer bei den Zielkoordinaten darauf, dass sich das Fenster zum Übertritt öffnet. Der Übertritt erfolgt – etwas holprig - das U-Boot materialisiert sich im Moon Pool der Station The Looking Glass. Die naiven Dharma-Mitarbeiter sollen ja von der Materialisierung nichts mitbekommen. Dann geht die Reise weiter zum Zielort.

Je nach Ausrichtung des Mondes könnte möglicherweise auch ein kontrollierter Eintritt in die Atmosphäre des Spiegelmaterie-Mondes mittels Hubschrauber oder Fallschirm Sinn machen.

Die Zeitlinie

Wir nehmen an, dass der Mond sich in 23 h um seine eigne Achse dreht. Motivation laut MikeNY [quote]

Zitat: A poster named Beir noticed that the iteration counts in the radio tower broadcast fell short of the time that elapsed on the island according to the timeline on the Lostpedia. It would, after all, be odd if the moon's rate of rotation matched Earth's. 

Weiter nehmen wir an, dass der Verlust der Kommunikation und der “Blindflug” von Oceanic Flug 815 darauf zurückzuführen ist, dass das Flugzeug in die Atmosphäre des Mondes übergetreten ist. Auch dürfen wir das Tageslicht beim Absturz nicht ausser Acht lassen.

Die Absturzzeit wird auf 15.16 Uhr festgelegt. Der kürzeste Abstand zwischen Mondoberfläche und Meerniveau beträgt 0.2 Meilen. Folgende Tabelle von MikeNY enthält Tag (Day), Uhrzeit (Time) Ausrichtung des Mondes im Verhältnis zur Erdoberfläche (Orientation), Entfernung zur Erdoverfläche bzw. Meerniveau (Depth), Ort (Location) und Ereignisse an einem bestimmten Zeitpunkt (Event).

 Begriffserklärung zur Tabelle von MikeNY :

> Day and Time refer to days and times on the moon. Because the days only last 23 hours, the "clock" starts at 12:30 am and ends at 11:30 pm. (11:30:59 –> 12:30:00 am)

> Orientation refers to the orientation of the island (the Swan in particular) relative to the ground on Earth. 0-90 and 270-360 mean the island is upright but tilted, potentially up to 90°. 91-269 mean the island is upside down. 180 means it is exactly upside down.

> Depth can be approximated because we're estimating the diameter of the island to be 3.8 miles. If the island is near 0 or 360°, it's also at its highest point — 0.2 miles beneath the surface. If the island is near 180°, it's upside down and at its lowest point — 4 miles down, which is often at or near the floor of the ocean.

Die Tabelle zeigt unter den getroffenen Modellannahmen, was alle 144 Minuten passiert ist. Dazwischen gleitet der Mond durch die Erdkruste.
 

Die ganze Tabelle findet ihr unter: http://mirrormattermoon.blogspot.com/

Verlorene Zeit (Lost Time)

Mittelos ist der Name der Deckfirma der Anderen in unserer Welt. Der Firmenname ist ein Anagramm (Wortspiel) für Lost Time (deutsch: Verlorene Zeit).

Ein Tag auf der Insel dauert laut Modellannahmen 23 h. Sind die Anderen im Einsatz in unserer Welt, verlieren sie Zeit. Wobei zu betonen ist, dass sich der Spiegelmaterie-Mond im gleichen Raum-Zeit-Kontinuum befindet wie unsere Erde. Ein Beispiel: Richard, Ethan und Nathan operieren 23 Tage (Off-Island-Time) verdeckt ausserhalb der Insel auf der Erde. Kehren sie nach den 23 Tagen zurück, haben sie auf der Insel einen Tag verloren. Denn nach Inselzeit (On-Island-Time) sind 24 Tage vergangen. Das Anagramm für „Verlorene Zeit“ könnte sich auf diese Begebenheit beziehen.

Dharma und der Inselmond

Die Umweltbedingungen werden auf dem Spiegelmond anders sein. Das elektronische Magnetfeld ist anders als auf unserer Erde. Dies könnte einen schnellen Heilungsprozess bewirken, das Leben verlängern. Testete Dharma auf der Insel die Valenzetti-Gleichung unter anderen Umweltbedingungen? Hat Dharma Zeitreiseexperimente durchgeführt ähnlich dem Philidelphia und Montauk Experiment? Bewirkt das andersartige Magnetfeld und die anderen Umweltbedingungen, dass Medien, d. h. Menschen aus unserer Welt mit „übersinnlichen“ sich selbst auf der Insel projizieren können? Vieles ist möglich und wurde schon in einer Vielzahl von Theorien abgehandelt.

Das Monster

Die Spiegelmaterietheorie bietet einen alternativen Ansatz, um das „Rauchmonster“ zu erklären.

Dr. Foot schlägt einen Weg vor, wie die zwei Arten von Materie miteinander interagieren können: Kinetische Mischung (engl.: kinetic mixing) via Austausch von Photonen (Lichtteilchen).

Zitat: "If there is a photon-mirror photon transition force, then now an ordinary electron can actually interact with a mirror electron. ... The net effect of the transition force is to make mirror electrons interact slightly with ordinary electrons."

Dies impliziert, dass Licht (Photonen) die Interaktion zwischen Materie und Spiegelmaterie fördert. Diese Interaktion wird am stärksten sein, wenn Lichtteilchen aus unserer Welt präsent sind und sich mit solchen von der Insel überlappen. Aber der Mond ist meistens tief in der Erde drin und erreicht nur selten die Erdoberfläche.

Was produziert Licht in der Tiefe der Ozeane oder in den Mienen von Somalia? Antwort: biolumineszierende Meerkreaturen, Minengeräte in den Minen von Somalia, Unterseeboote und kleine Unterwasserroboter.

 

 
Der Punkt ist, dass die „Rauchwolke“ Licht aus unserer Welt ist, das sich durch „kinetische Mischung“ mit Spiegelmaterien-Lichtteilchen der Insel gemischt hat.

 So lässt sich zum „Rauch“ folgende Aussage machen:

- hat immer die Gestalt des Lichts von einer realen Quelle im Meer oder in einer Mine
- erscheint etwa für 2 Minuten, da der Mond in nur kurz abbremst ist
- kann nur alle 144 Minuten erscheinen (Orbital Periode)
- kann sich vervielfachen, wenn es mehrer Lichtquellen gibt
- steht in Bezug zu Ausrichtung und Tiefe der Insel (Spiegelmaterie-Mond)

 Erinnern wir uns zurück, an Tag 83. Das Monster wird durch den SONAR(!)-Zaun aufgehalten (Szene mit Juliet und Kate). Das Modell sagt voraus, dass sich der Mond im Meer bei Madagaskar oder bei Mittelamerika befand (genau Zeit der Szene ist ja nicht bekannt). Es könnte sich um die Tentakel eines Riesentintenfisches gehandelt haben.

 

 
Wurden Kate und Juliet vor dieser Szene in der Nacht von einem Unerwasserroboter oder einem Forschungsunterseeboot verfolgt und fotografiert? Mehr dazu kann in der Arbeit von MikeNY nachgelesen werden.

 Hinweise auf die Theorie in der Show oder im Lost-Experiment

Wir finden in der Show und im Lost-Experiment eine Vielzahl von Hinweisen, welche auf die Theorie schliessen lassen. Beispielsweise:

 - rotierendes Lost-Logo
- Dharma-Logo aus Sri Lanka Video
- hunderte von Hinweise auf Spiegelsymmetrie
- The Looking Glass Station mit der Moon Pool
- Thema: schwarz und weiss, Yin und Yang
- Bad Twin: Erwähnung im Publischer’s Summary einer Spiegelwelt
- Anspielungen auf die Bücher "Alice im Wunderland" und "Alice im Spiegelland"
- Crab Nebula von Produzenten erwähnt und auf Cover von Dr. Foots „Shadowlands“
- Logo beim Laden von flight815-Seite: http://www.oceanicflight815.com/

Hier noch interessante Gedanken zum Spiegelmaterie-Universum von Ron Cowen unter dem Titel "Through the Looking Glass" (!): http://www.sciencenews.org/articles/20000909/bob10.asp

 

Im Roman aus dem Lost-Universum "Bad Twin" ist einer der Zwillinge Linkshänder, der andere Rechsthänder. Eine Anspielung auf das Konzept der "Linkshändigkeit" normaler Materie und der "Rechtshändigkeit" von Spiegelmaterie in der Teilchenphysik? Nicht vergessen, Spiegelmaterie ist eine Reflexion (Spiegelung) normaler Materie... Folgende Abbildung zeigt auf der einen Seite des "Naturspiegels" ein Materiepartikel, auf der anderen Seite ein Spiegelmaterie-Partikel:

 

 

Schlussfolgerung

Die Theorie erklärt einen Teil der Rätsel der Show mittels Wissenschaft und Pseudowissenschaft. Durch die Modellannahmen lassen sich die genauen Koordinaten der Insel bestimmen. Es bietet einen alternativen Ansatz um das „Rauchmonster“ und seine Aktivität zu erklären. Schliesslich bietet es eine Grundlage, um Ereignisse wie das Verschwinden der Black Rock, des Schmugglerflugzeugs oder die „Reise“ der Andere von unserer Welt auf die Insel und vice versa zu verstehen.

Simutiger, 30. Dezember 2007